Ich liebe es, am Morgen mit einem heißen Kaffee in der Hand durch den Garten zu schlendern, um zu schauen welches Kräutlein heute sprießt.

Oft bekomme ich zu meinen Geburtstagen, die ich im Übrigen immer gerne und ausgiebig feiere, Kräutertöpfchen geschenkt. Diese pflanze ich in meinen Garten ein und über die Zeit hat sich da ne Menge an Kräutern angesammelt!

Die gängigen Mittelmeerkräuter wie Rosmarin, Thymian, Majoran und Salbei sind im Überfluss vorhanden vor allem aber der Rosmarin! Hierfür scheine ich ein Händchen zu haben; denn irgendwie habe ich es geschafft aus mini Pflänzchen, vier riesengroße Rosmarinbüsche heranzuziehen.

Rosmarin aus dem Garten

Dazu gesellen sich Petersilie, Schnittlauch, Pfefferminze, Ananas- und Erdbeerminze, Zitronenmelisse, Lorbeer, Liebstöckel, Zitronenthymian, Pimpinelle, Boretsch, Lavendel und auch diverse essbare Beeren und Heilkräuter.

Mein Sohn Moritz liebt den Liebstöckel oder auch Maggikraut genannt. Als er ihn im Kleinkindalter für sich entdeckt hatte, steckte er sich immer ein Blättchen in den Mund und roch darauf den ganzen Tag nach Liebstöckel😊

Ich verwende ihn in Suppen und Soßen aber sehr dezent!

Till, mein jüngster, entwickelt sich zum Nachwuchskoch. Er liebt es mir diverse Kräuter aus dem Garten zu pflücken, damit wir sie dann gemeinsam zum verfeinern unserer Gerichte verwenden können.

Beim Schneiden der Kräuter -schneiden ist hierbei sehr wichtig, da sonst sämtliche ätherischen Öle beim zerquetschen der Kräuter auf dem Küchenbrett landen und nicht im Essen- macht er schon einen sehr professionellen Eindruck!

Das so ein Kräuterparadies praktisch ist, steht außer Frage!

Ich nutze meine Kräutervielfalt und verschenke sie in Form von liebevoll verpackten Kräutersalzen. Die Kräuter fein geschnitten und abwechselnd mit Fleur de Sel hübsch in einem Gläschen geschichtet bestimmt kein Geschenk welches als Staubfänger endet😉!

Autor: Sybille Schönberger

26. April 2018